Ein Winter im Libanon kann kalt und unangenehm sein. Das armenisch-evangelische Internat Anjar liegt in der Bekaa-Ebene – 900m über dem Meeresspiegel.

Im Winter heißt es dort: „Leise rieselt der Schnee …“ Anders als in Beirut kann es hier weiße Weihnachten geben. Für die Kinder des Internats ist es dann ganz schön – kalt. Zwar können Schneemänner gebaut und Schneeballschlachten ausgetragen werden, doch es muss auch geheizt werden. Wir wollen, dass es die Kinder im Internat warm haben. Helfen Sie uns dabei?

Wir unterstützen unsere Partner des armenisch-evangelischen Internats im Libanon bei dieser Weihnachtsaktion. Wer also helfen will und eine deutsche Spendenbescheinigung braucht, kann dafür überweisen an:

Christl. Hilfsbund i.O. e.V.
IBAN: DE50 5206 0410 0004 1211 20
Stichwort “Weihnachtsaktion Anjar”

Jeder Beitrag ist willkommen. Seien Sie also Teil dieses wichtigen Weihnachtsprojekts.

Auch in diesem Jahr dürfen wir uns über eine besondere Weihnachtsaktion freuen. Familie Wiech verkauft Weihnachtsbäume im Hochschwarzwald. Für jeden verkauften Baum werden 2 Euro in die Internatsarbeit der armenisch-evangelischen Kirche im Libanon investiert. Der Hintergrund ist folgender:

Im Libanon rumort es gewaltig. Das Land, das halb so groß ist wie Hessen, erlebt eine Revolution. Die Preise für Benzin und für Nahrungsmittel sind seither gestiegen – die Preise für Eier haben sich fast verdoppelt. Das trifft den ganz normalen Haushalt einer Familie, aber auch Schulen, Altenheime oder Erziehungseinrichtungen. Das armenisch-evangelische Internat in Anjar, einem Ort in der Bekaa-Ebene, ist davon betroffen. Das Jungen- und Mädcheninternat liegt in der Nähe der syrischen Grenze. Die Kindern aus sozial benachteiligten Familien erleben hier Annahme und Fürsorge. Sie haben die Möglichkeit einen Schulabschluss zu machen. Damit sie gut ins Leben starten.

 


Falls Sie noch einen Weihnachtsbaum für dieses Jahr brauchen und in Süd-Baden wohnen, lohnt sich ein Besuch bei einem Stand von Familie Wiech. Die Bäume sind beste Qualität.

An folgenden Standorten finden Sie Verkaufsstände von Familie Wiech:

79822 Titisee-Neustadt beim Lidl neben Autoteile Rösler, Donaueschinger Straße 4, Öffnungszeiten: Donnerstag 19.12. von 14 Uhr bis 17 Uhr 30 und Freitag 20.12 bis Samstag 21.12. von 10 Uhr bis 17 Uhr 30

79117 Freiburg beim Tennisclub eV., Schwarzwaldstraße 179, Öffnungszeiten: ab dem 11.12. jeweils von 10 bis 18 Uhr

79110 Freiburg Mooswald, Elsässer Strasse 58 beim Bauernmarkt (Mooswaldbierstube), Öffnungszeiten Montags bis Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr 30, Freitag und Samstag von 10 bis 17 Uhr 30

79331 Teningen beim EDEKA, Tscheulinstraße 2, Öffnungszeiten: Samstag 7.12. und ab dem 11.12. jeweils von 10 bis 18 Uhr

79877 Friedenweiler bei Familie Wiech, Prinz-Max-Allee 48, Immer samstags und nach telefonischer Rücksprache 07651/ 20 19 18 0

Schauen Sie selbst einmal auf die Homepage von http://www.wie-wild-gewachsen.de/. Hier erfahren Sie mehr zum Verkauf und der besondern Aufzucht der Bäume.

 

Jedes Jahr werden wir durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft. Dieser stellt sicher, dass wir ordentlich mit den uns anvertrauten Spenden umgehen. Nun haben wir wieder das Spenden-Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz bis 2022 erhalten. Darüber freuen wir uns. Es ist ein Zertifikat, welches Spendenwerke auf deren transparentes Arbeiten hin prüft.

Dieses Spenden-Prüfzertifikat steht für folgendes:

“Dieses Spendensiegel der Deutschen Evangelischen Allianz belegt den vom Spender gewünschten, wirtschaftlichen und sachgemäßen Umgang mit den von ihm zur Verfügung gestellten Mitteln
und wird nur nach gründlicher Wirtschaftsprüfung durch unabhängige Gutachter vergeben.”

Lesen Sie mehr auf der Homepage der Deutschen Evangelischen Allianz

https://www.ead.de/ueber-uns/netzwerk-und-struktur/werke-und-verbaende/erteilte-spendenpruefzertifikate/

Seit fast zwei Monaten wird im Libanon protestiert. Die UNION der armenisch-evangelischen Kirche im Libanon ist besorgt. So schrieben sie uns vor ein paar Tagen folgendes:

“Die Situation in unserem Land verschlechtert sich von Stunde zu Stunde. Die Anspannung der Menschen ist überall im Land zu spüren. Die Menschen fürchten sich vor der ungewissen Zukunft des Libanons.” 

Vor ein paar Tagen traf sich die Jugend von “Entschieden für Christus im Libanon” um gemeinsam zu beten. Ihre Gedanken und ihre Gefühle haben sie niedergeschrieben. Diese richten sich an die libanesischen Politiker, die Menschen auf den Straßen und an Gott. Als Gebete formuliert wurden diese in einem Gottesdienst vorgetragen.

 


Lesen Sie hier ein paar Auszüge der niedergeschriebenen Gedanken:

An die Politiker:

“Möge Gott Euch vergeben.”

“Was auch immer ihr heute besitzt wird morgen vielleicht nicht mehr da sein. Denkt darüber nach!”

“Seid fair und gerecht. Hört auf die Menschen. Gebt zu, wenn ihr Fehler macht.”

“Möge Gott Euch seinen Geist, Weisheit und Gerechtigkeit schenken”

 

An die protestierenden Menschen:

“Bleibt stark. Bleibt vereint.”

“Vertraut darauf, dass Gott mit Euch ist.”

“Vertraut auf Jesus und er wird helfen, dass ihr Eure guten Ziele erreicht”

“Bleibt vereint. Veränderung wird kommen”

 

An Gott:

“Hab Gnade mit den Menschen und mit den Politikern.”

“Bewahre die Menschen im Libanon.”

“Herr du bist unser Fels. Möge Dein Frieden herrschen.”

“Ich gebe Dir meine Zukunft und was auch immer passieren wird. Dein Wille geschehe!”

 

Beten Sie mit den Menschen im Libanon. Sie gehen durch keine einfache Zeit. Sie brauchen unsere geistliche Unterstützung.

Im Libanon rumort es gewaltig. Das Land, das halb so groß ist wie Hessen, erlebt eine Revolution. Der Nachbarstaat von Syrien und Israel ist seit mehr als 20 Tagen wie gelähmt. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Vorschlag der Regierung, die Nutzung von WhatsApp zu besteuern.” 

Projektbegleiter Lukas Reineck war Ende Oktober im Libanon. In diesem Artikel schreibt er über seine Eindrücke aus Beirut und aus der Bekaa-Ebene. Noch ist nicht klar, wie die Revolution ausgehen wird. Doch lesen Sie selbst!

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2019/11/08/eine-revolution-sieht-anders-aus/

Am kommenden Wochenende beginnt auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd die Konferenz “Christenverfolgung heute – Gedenkt der Märtyrer”. Diese findet vom 10.November bis zum 13.November statt. Der Hilfsbund wird mit einem Stand vertreten sein. Über Ihren Besuch freuen wir uns sehr. Es werden wichtige Redner zu diesem dringenden Thema referieren. Genauere Infos finden sie unter diesem Link:

https://www.schoenblick.de/christenverfolgung/

Der Libanon geht momentan durch eine Phase der Unruhe. In den letzten Tagen protestierten viele Menschen auf den Straßen des Landes. Die Menschen haben die Regierung satt. Misswirtschaft und Korruption lähmen das Land. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert nicht. Horrende Steuern machen den Libanesen das Leben schwer. Straßen wurden sogar blockiert und die Zufahrt zum Flughafen nach Beirut erschwert. Wie sich die Situation entwickeln wird, kann niemand genau sagen. Wir hoffen, dass sich die Lage beruhigt und gute politische Reformen auf den Weg gebracht werden, denn diese braucht es allemal.

Bitte beten sie mit uns für friedliche Proteste und für weise Entscheidungen der Regierung, sodass der Libanon nicht im Chaos versinkt.

Die beiden unten stehen Artikel beschreiben gut die gegenwärtige Situation.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/warum-sich-im-libanon-der-volkszorn-bahn-bricht-16442669.html

https://www.spiegel.de/politik/ausland/libanon-regierung-kuendigt-nach-massenprotesten-reformen-an-a-1292612.html

 

Seit letzter Woche hat in Anjar im Libanon das neue Schuljahr gestartet. Nun sind auch alle Internatskinder zurück nach Anjar gekommen. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde eine Willkommens-Party für alle neuen und “alten” Internatsschüler geschmissen. Das Besondere war: Es gab Burger und Donats für Alle.

Auch wir vom Hilfsbund freuen uns über so einen gelungenen Abend. Wir wünschen den Kinder, aber natürlich auch den Erziehern und Lehrern einen gesegneten Start ins neue Schuljahr.

 

 

 

Anfang dieser Woche hieß es Abschied nehmen. Die jungen, armenischen Musiker und das Team von DIACONIA Charitable Fund sind zurück nach Eriwan geflogen. Nach dem Jahresfest beim Hilfsbund war das Team von DIACONIA und ihre Musiker noch in einigen Gemeinden zu Gast. Die Vorträge waren eindrücklich. Das musikalische Programm und die tänzerischen Darbietungen haben Besucher in Mittel – und Süddeutschland begeistert.

Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

Zur Tour von DIACONIA  gab es ein paar Pressemeldungen. Lesen Sie selbst!

https://www.idea.de/menschenrechte/detail/wo-kinder-im-schlaf-von-ratten-angefallen-werden-110548.html

https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/linden-ort848774/familien-hoffnung-geben-13033466.html

Hilfe für Patenkinder in Armenien – Taunuszeitung 19.09.2019

Am vergangenen Sonntag feierte der Hilfsbund sein diesjähriges Jahresfest. Der Gottesdienst fand in der evangelischen Kirche zu Gonzenheim statt. Das Motto des Tages lautete: „Der Nächste, Bitte.“ Die Predigt hielt der neue Vorstandsvorsitzende Pfarrer Daniel Geiss. Den Blick für den Nächsten zu schulen, betonte Pfarrer Geiss in seiner Predigt.

Pfarrer Geiss ist dem Hilfsbund schon seit Jahrzehnten verbunden. Im Interview nach dem Gottesdienst sagte er etwas schmunzelnd: „Seit Kindesbeinen kenne ich den Hilfsbund. Der Hilfsbund ist meine erste Liebe. Erst später lernte ich andere Missionswerke kennen.“

Das Wort Bund ist für Pfarrer Geiss aussagekräftig. „Wir verbünden uns mit Christen im Orient. Dafür steht der Hilfsbund“, sagte er.

Auf die Frage was er sich wünsche, wenn er einen Wunsch frei hätte antwortet Pfarrer Geiss: „Uns neu mit jungen Menschen in Deutschland für den Hilfsbund zu verbünden.“   

Dekan Pfr Michael Tönges-Braungart (Ev. Dekanat Hochtaunuskreis), Bürgermeister Meinhard Matern (Stadt Bad Homburg), Baru Jambazian (Diaconia Charitable Fund/Armenien) überbrachten Grußworte.

Am Nachmittag berichteten die Gäste des diesjährigen Jahresfestes, die Leiter der armenischen Partnerorganisation DIACONIA Charitable Fund – Baru und seine Frau Anna Jambazian. „Dem Nächsten dienen – Neues aus Armenien.“ war der Titel des Vortrages.

Baru Jambazian –im Libanon geboren und in Wetzlar aufgewachsen – kam vor zwanzig Jahren nach Armenien. Jakob Jambazian – Barus Vater und ehemaliger Transworld Radio Missionar – begründet die Arbeit vor über dreißig Jahren.

Seither ist die Arbeit stark gewachsen. Mittlerweile betreut DIACONIA Charitable Fund über 3000 Patenkinder.

Vor einem guten Jahr begann die Zusammenarbeit bei Kinderpatenschaften zwischen dem Hilfsbund und der armenischen Organisation DIACONIA Charitable Fund.  „Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit und sind gespannt was in Zukunft noch alles möglich sein wird“, betonte Geschäftsführer Dr. Andreas Baumann.

In seinem Vortrag sprach Baru Jambazian über Armeniens gegenwärtige Herausforderungen. Obwohl es im letzten Jahr eine friedliche Revolution gab und ein neuer Präsident – vom Volk gewünscht – eingesetzt wurde, ist Korruption noch ein großes Thema in Armenien.

Auf lebendige Art und Weise nahm Baru Jambazian die Besucher des Jahresfestes hinein in die täglichen Herausforderungen der Patenschaftsarbeit. „Man kann sich manchmal gar nicht vorstellen, in welchen menschenunwürdigen Zuständen viele Kinder in Armenien aufwachsen müssen. Wir haben bei unseren Besuchen Eltern kennengelernt, die abwechselnd nachts wach bleiben müssen, damit Ratten nicht die Kinder angreifen. Bei einem Kind war das halbe Ohr abgefressen.“ , sagte ein sichtlich betroffener Baru Jambazian

Jambazians reisten nicht alleine nach Deutschland. Sie wurden begleitet von einer Gruppe junger Musiker und einer Ballet-Tänzerin aus Armenien, welche den musikalischen Rahmen beim Jahresfest gestalteten. Die jungen Musiker wurden durch das Patenschaftsprogrammes gefördert. Die Besucher des Jahresfestes waren beeindruckt von den begabten Teenagern und wie diese doch ihr musisches Talent entwickeln konnten. Die musikalischen Beiträge waren für viele Besucher der Höhepunkt des Jahresfestes. Das Jahresfest bildet den Auftakt für eine Konzerttournee. Gemeinsam mit den Musikern werden Jambazians verschiedene Gemeinden – auch im Süddeutschen Raum – besuchen und von ihrer Arbeit berichten.