Vor drei Wochen war das Team des Orientierungsjahres-Korntal in Armenien. Die Teenager und Jugendlichen haben bei unserer Partnerorganisation DIACONIA einen zweiwöchigen caritativen und evangelistischen Einsatz gemacht. Für die O-Jahrler war es gleichzeitig auch der letzte, gemeinsame Höhepunkt des O-Jahres.

Am vergangenen Wochenende fand in Korntal nun die Verabschiedung der O-Jahrler statt. Wir gratulieren!

Im Video auf unsere Homepage berichten drei O-Jahrler von ihren Erlebnissen beim ihrem Einsatz in Armenien. Sehenswert und Ermutigend!


Zwei Wochen war das Team des Orientierungsjahres-Korntal im Juni in Armenien. Die Truppe aus Süddeutschland wurde auf zwei Orte in Armenien aufgeteilt. Eine Gruppe ging nach Tumanyan – ein Dorf im Norden Armeniens. Die andere Gruppe blieb in Eriwan. Nach zwei Wochen tauschten die Gruppen die Orte.

Die Truppe war bunt zusammengewürfelt. Ein Teil der jungen Erwachsenen war aus Deutschland. Ein anderer Teil aus aller Herren Ländern – viele Missionarskinder, denen das O-Jahr helfen soll wieder gut in Deutschland anzukommen. Über die unterschiedlichen Herkunftsländer der O-Jahrler zu erfahren war für die Kids aus Armenien spannend.

In Eriwan (genauer gesagt im Dorf der Hoffnung) haben die O-Jahrler ein Sommerprogramm für die Kids aus dem Dorf der Hoffnung gestaltet. Das Programm war super vielfältig. Es wurde gekickt, gemalt, gesungen und getanzt.

Jeder brachte sich ein – Handwerklich und Kreativ. Beides war gefragt. Auf dem Gelände von DIACONIA wurden Zäune und Bänke abgeschliffen und neu gestrichen. Im Lager freuten sich die Mitarbeiter von DIACONIA über die jungen Erwachsenen, die halfen Reis und Linsen zu verpacken.

Geistliche Imputs hatte das Team des O-Jahres auch im Gepäck. So gab es einen Gebetsworkshop für die Kids – wie man mit Gott redet, war das Thema. Spaß hatten die Kids am Bibelverse auswendig lernen. Müde waren die Kids scheinbar nie. Bewegungslieder mit christlicher Botschaft fanden die Kids immer toll.

Nach zwei Wochen verließ die Truppe aus Korntal schweren Herzens Armenien.

Eine Mitarbeiterin von DIACONIA bedanke sich zum Schluss mit den Worten: “So eine Gruppe mit solch einer Botschaft hat uns gerade noch gefehlt. Toll, dass ihr da wart!“


Wenige Termine sind im September 2019 noch frei! Wer/welche Gemeinde hat Interesse an einem Abend mit guter armenischer Musik und Infos über die Arbeit unserer Hilfsbund-Partnerorganisation Diaconia?

Die Musiker sind alle selbst Jugendliche, die von Diaconia gefördert wurden, entweder über eine Patenschaft oder weil sie im “Dorf der Hoffnung” wohnen …

Bei Interesse: Gerne im Hilfsbund Büro melden.

Tel.: 0 61 72 – 89 80 61 oder info@hilfsbund.de

https://www.facebook.com/Diaconiacharitablefund/photos/a.292802890895631/1238964319612812/?type=3&theater

 

Unsere Partnerorganisation Diaconia Charitable Fund hatte diese Woche einen besonderen Gast – den deutschen Botschafter. Auf der Facebook-Seite von Diaconia war Folgendes zu lesen:

“Unser Gast war der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Armenien Herr Matthias Kiesler. Wir durften unsere Arbeit vorstellen, einen Rundgang durch das Büro sowie des Dorfes der Hoffnung machen und besuchten die Auszubildenden in der Näherei und der Bäckerei. Die Schüler hatten armenisches und deutsches Gebäck und Kuchen vorbereitet, welche wir alle zusammen gekostet haben. Wir bedanken uns bei der Deutschen Botschaft, dem Botschafter und seinem ganzen Team für die finanzielle Unterstützung unserer Projekte, für die Aufmerksamkeit und für den freundschaftlichen Besuch.”

In der aktuellen Ausgabe der PRO-Christliches Medienmagazin ist ein lesenswertes Interview mit Prof. Ashot Hayruni. Er wurde 1964 geboren und ist seit 2008 Professor für Geschichte an der Staatlichen Universität in Jerewan, der Hauptstadt Armeniens. Zuvor war er als Journalist tätig. Seine Schwerpunkte sind die Geschichte Armeniens und des Völkermordes.

Prof. Hayruni ist der Arbeit des Hilfsbundes eng verbunden. Er forschte zum armenischen Genozid und zur evangelischen Missionsgeschichte im Osmanischen Reich.

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/2018/12/09/deutschland-haette-den-voelkermord-verbieten-koennen/

 

 

 

Im August 2018 beleitete Jonathan Steinert – Redakteur bei der PRO – Lukas Reineck auf einer Reise nach Armenien. Hieraus ist ein spannender Artikel über das gegenwärtige Armenien geworden.

Lesen Sie selbst – in der aktuellen Print Ausgabe der PRO:

“Armenien ist das älteste christliche Land der Welt. Das Selbstverständnis
als Nation und die christliche Tradition sind untrennbar miteinander
verknüpft. Das hat die konfliktreiche Geschichte mit muslimischen Nachbarn
bis hin zum Völkermord an den Armeniern überdauert und prägt die
Gesellschaft bis heute. Allerdings haben andere Konfessionen neben der
Staatskirche wenig zu melden.” 

https://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/pro/proMagazine/2018/PRO_2018_05.pdf

Die Kinder Armeniens haben eine gute Zukunft verdient. Gestalten Sie diese Zukunft mit.

Werden Sie Pate. 50€ / Monat helfen Not zu lindern.

Unsere Patenschaftsbeauftragte Gabi Wichner spricht gerne ausführlich mit Ihnen über eine Patenschaft.

Melden Sie sich: info@hilfsbund.de oder telefonisch unter: 06172/ 898061