Wir wünschen unseren Hilfsbund-Freunden einen etwas verspäteten, aber von Herzen kommenden Neujahrsgruß. Wir beten, dass unsere Partner in all unseren Projektländern in 2022 ein friedliches Jahr erleben dürfen – mit weniger Sorgen und Bangen.

Nun klingt es schon fast nach einer Phrase, wenn man sagt: „Immer trifft es die Schwachen oder Kinder sind die Leidtragenden.“ Leider ist es in Syrien und im Libanon nicht nur eine Phrase, sondern es ist für viele Kinder die Realität im Alltag. Internatsleiterin, Nanor Akbasharian, aus Anjar im Libanon schrieb in ihrem aktuellen Artikel für unser Magazin „Impulse“ das Folgende:

„Laut eines UNICEF-Artikels vom Dezember 2021 seht eines von zwei Kindern im Libanon in der ernsthalten Gefahr Opfer von physischer, emotionaler oder sexueller Gewalt zu werden. Dies passiert in Familien, die mit der sich verschlimmernden Krise jeden Tag zurechtkommen müssen.“

Im letzten Jahr verhängte der libanesischen Staat, aufgrund der Corona Pandemie, mehrere Lockdowns. Besonders in Beirut, wo Menschen häufig dicht an dicht zusammenleben. Auch hier traf es wieder die Kinder, die zum Spielen nicht vor die Tür durften. Die Lockerungen im Sommer 2021 waren eine Erleichterung für viele. Pfarrer Raffi Messerlian, aus Beirut, schrieb uns seine Wahrnehmung der Kinder, bei der Kinder-Ferien-Bibelschule im letzten Jahr:

„Es war spannend den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Wir hatten das Gefühl, dass sie es seit langem vermissten ausgelassen miteinander zu spielen. Sie sprachen voller Freude miteinander und rannten über den ganzen Innenhof der Gemeinde.“

In Syrien wird in diesem Jahr wieder die Kinder-Ferien-Bibelschule in Aleppo und in Kessab stattfinden wird. Ermutigend ist, dass die beiden vakanten Pastorenstellen der armenisch-evangelischen Kirche in Aleppo und auch in Kessab wieder besetzt sind von zwei jungen Pastoren – Asadour Mnerchian (Aleppo Emmanuel-Gemeinde) und Shant Agishian (Kessab).

Wir konnten beide für ein Interview in unserem Magazine „Impulse“ gewinnen. Beide wollen sich für die Jugend in ihren Gemeinden stark machen. Das freut uns sehr. Auch freuen wir uns darüber, dass wir in diesem Jahr zusätzlich die Kinder-Ferien-Bibelschule der „First Armenien Evangelical Church“ in Beirut mit unterstützen dürfen. Pastor Jiro Ghazarian ist für diese Arbeit mitverantwortlich.

In unserem Hilfsbundmagazin „Impulse“ wird sicherlich über die Kinder-Ferien-Bibelschulen berichtet werden. Wenn Sie die Impulse bestellen möchten oder es Ihnen ein Anliegen ist die Kinder-Ferien-Bibelschule zu unterstützen, dann können Sie HIER unsere Webseite besuchen.

Liebe Hilfsbundfreunde,

ein kompliziertes Jahr liegt hinter uns – insbesondere für die Menschen in unseren Projektländern. Trotz allem schaue ich dankbar zurück auf dieses Jubiläumsjahr für den Hilfsbund.

Wir wollten ja, dass das Jubiläum „125 Jahre Hilfsbund“ auch den Menschen im Nahen Osten, mit denen wir gemeinsam auf dem Weg sind, konkret etwas bringt.

Deshalb haben wir Anfang des Jahres unser „Jubiläumsprojekt“ gestartet – mit dem Ziel: Wir würden gerne anlässlich von 125 Jahren Hilfsbund 125.000 Euro sammeln, um damit etwa 30 Arbeitsplätze im Irak zu schaffen oder zu sichern. Damit wollten wir weiteren 30 christlichen Familien, die als Christen in ihrer Heimat Irak bleiben wollen, wieder eine Zukunftsperspektive geben.

Es war dann genau 2 Tage vor unserer Jubiläumsfeier in Bad Homburg, als wir tatsächlich die 125.000 Euro-Marke knacken konnten! Und dank unserer Spender stehen wir heute, kurz bevor das Jahr zu Ende ist, bei fast 140.000 Euro!

Ein Teil des Geldes ist bereits im Irak und hilft jetzt schon etlichen Familien, Anfang 2022 werden wir dann den zweiten Teil an unsere Partnerorganisation überweisen und weitere Arbeitsplätze schaffen! Was für eine Freude! Ich sage gerne dazu: Man darf natürlich weiter spenden 😊, weil wir dieses sehr effektiv laufende Kleinkredit-Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Irak dauerhaft weiterlaufen lassen werden!

Es macht mich froh am Ende dieses Jubiläumsjahres zu sehen, dass der Hilfsbund nicht nur eine große Geschichte hat, sondern dass wir heute – gemeinsam mit unseren Freunden, Unterstützern und unseren Partnern vor Ort – inmitten dieser schwierigen Zeiten, Menschen in Not ganz konkret helfen können! Ich danke Gott dafür!

Ich bedanke mich auch bei allen, die mit ihrer Unterstützung diese Arbeit so möglich machen. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr – in dem die Freude an dem Kind in der Krippe, unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus, mitgeht …

Liebe Grüße vom Hilfsbund, Ihr

Andreas Baumann

Geschäftsführer Christl. Hilfsbund im Orient e.V.

 

Immer wieder berichteten wir darüber, dass die armenisch-evangelische Schule sowie das Mädchen- und Jungeninternat in Anjar schwierige Zeiten durchlaufen. Das liegt an der miserablen Wirtschaftssituation des Libanon, an Korruption und an der Corona-Pandemie. Nanor Akbasharian, die Internatsleiterin, bat uns kürzlich um Fürbitte, weil bei vielen der Kinder, über die letzten zwei Jahre durch das Online-Lernen, einige schulische Lücken entstanden sind hinzukommt, dass viele der Kinder ungeduldig mit sich selbst und anderen geworden sind. Dafür wollen wir uns im Gebet stark machen.

Ermutigendes aus Anjar gab es aber auch. Diese Woche hat uns ein Rundbrief von Schuldirektor Hagob Akbasharian erreicht. Darin schrieb er: „Nach einem herausfordernden Jahr, verschiedenen Schwierigkeiten und Lockdowns; dem Verlust von Geliebten; der zunehmenden Entwertung der libanesischen Lira; einer Hyperinflation von Preisen für Grundnahrungsmittel; Heizung und medizinischer Versorgung hat die armenisch-evangelische Schule gemeinsam mit dem Internat den mutigen Glaubensschritt unternommen, ein stückweit ins Ungewisse hinein mit Gebet und Gottvertrauen, die Schule am 23.September wieder zu eröffnen.

Den ganzen Newsletter von Schuldirektor Akbasharian können Sie HIER herunterladen.

Die Zahl der angemeldeten Schüler liegt bei 201. Internatsschüler sind es insgesamt 82. Die Anmeldung für das Internat haben in den letzten zwei Jahren stetig zugenommen. Für uns ist es ein klares Signal wie wichtig die Internatsarbeit in Anjar weiterhin ist und, dass wir unser Möglichstes tun wollen, um unsere Partner im Libanon zu ermutigen und zu unterstützen.

 


Bereits in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit Schuldirektor Hagob Akbasharian ein Projekt zur Ermutigung und Unterstützung von Lehrern sowie Schul- und Internatsangestellten begonnen. Dieses werden wir im nächsten Jahr fortsetzen. Monatlich werden 50€ und ein Essenspaket oder Ähnliches (wie Hygieneartikel, Gutscheine für Fleisch, Benzin oder Milchprodukte) von der Schulleitung an 53 Person, die in der Schule oder im Internat arbeiten, verteilt werden. Das Projekt wird bis Mitte nächsten Jahres laufen.

In unserem vierteljährlich erscheinendem Impulse-Magazin werden wir in unserer ersten Ausgabe in 2022 über die Schul- und Internatssituation in Anjar berichten. Wenn Sie eine Impulse bestellen möchten, dann können Sie das gerne über unsere Webseite tun. Dazu klicken Sie bitte HIER.

 

Es ist soweit! Wie jedes Jahr steht bald schon Weihnachten vor der Tür🎄🎅 🎁. Gemeinsam mit Familie Wiech, die in Süddeutschland seit vielen Jahren Weihnachtsbäume verkauft, wollen wir dem Dorf Kutakan und besonders den Kindern im Dorf etwas Gutes tun. Kutakan ist ein Dorf an der aserbaidschanischen Grenze, das vielen Flüchtlingen aus der Bergkarabach-Region eine Zuflucht bietet. Die Menschen sind durch den Krieg im letzten Jahr, zwischen Aserbaidschan und Armenien, traumatisiert und blicken schwermütig in die Zukunft. Damit aber zumindest an Weihnachten der sorgenvolle Alltag für ein paar Stunden hinter sich gelassen werden kann, werden unsere Partner in Armenien für die Dorfgemeinschaft ein Weihnachtsfest organisieren und an die Kinder Geschenke verteilen.

Gemeinsam mit den Menschen in Kutakan freuen wir uns über dieses tolle Weihnachtsprojekt👍❤️.


Falls Sie in Süddeutschland leben und noch einen Weihnachtsbaum brauchen, schauen Sie doch mal bei einem der Verkaufsstände von Familie Wiech vorbei. Weitere Informationen finden Sie auf der webseite „wie-wild-gewachsen.de“. Dazu einfach HIER klicken. Von jedem verkauften Baum gehen 2 Euro in ein soziales Projekt.


An folgenden Orten in Süddeutschland werden die Weihnachtsbäume verkauft.

79877 Friedenweiler bei Familie Wiech, Prinz-Max-Allee 48, Immer samstags und nach telefonischer Rücksprache 07651/ 20 19 18 0

79117 Freiburg beim Tennisclub eV., Schwarzwaldstraße 179, Öffnungszeiten: ab dem 10.12. bis 23.12 jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

79110 Freiburg Mooswald, Elsässer Strasse 58 beim Bauernmarkt (Mooswaldbierstube), Öffnungszeiten Montags bis Donnerstag von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr, Freitag und Samstag von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

79215 Elzach Hauptstraße 123 bei Familie Kern Öffnungszeiten: ab 01.12.21 täglich 14 – 18 Uhr Freitag + Samstag ab 10 Uhr und nach telefonische Absprache 07682 240. Bei Bedarf sind Lieferungen möglich

79224 Umkirch Am Gansacker 4 Parkplatz, EDEKA Kohler Öffnungszeiten: Fr. 3.12. & Sa. 4.12. Fr. 10.12. & Sa. 11.12. ab Mi., 15.12 bis Do., 23.12. 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

79189 Bad Krozingen Tulpenbaumallee 22 gegenüber EDEKA Hieber Öffnungszeiten: Fr. 3.12. & Sa. 4.12. Fr. 10.12. & Sa. 11.12. ab Mi., 15.12 bis Do., 23.12. 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

706331 Teningen Tscheulinstraße 2 Parkplatz, EDEKA Kohler Öffnungszeiten: Fr. 3.12. & Sa. 4.12. Fr. 10.12. & Sa. 11.12. ab Mi., 15.12 bis Do., 23.12. 10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Anfang November war Projektleiter Matthias Schüttler im Nordirak unterwegs. Er besuchte unsere Partnerorganisation CAPNI, traf Freunde und Bekannte und kam auch immer wieder mit Menschen über den Glauben ins Gespräch. Eine Station seiner Reise war das Hope Center in Dohuk. Dort soll Frauen Hoffnung und Mut für das eigene Leben gemacht werden.

 „Als Hilfsbund zusammen mit CAPNI haben wir zwei Kurse unterstützt in denen sich Frauen im Bereich Fotographie und Maniküre und Pediküre weiterbilden konnten. Der Kurs hilft dabei, dass Frauen finanziell unabhängiger werden. Gemeinsam in einer Gruppe lässt sich das oft leichter vermitteln. Zudem trägt die bunte Mischung der Teilnehmer auch dazu bei gegenseitige Vorurteile abzubauen. Der Kurs hat Spaß gemacht. Das war an der Stimmung zu spüren und in den Gesichtern der Frauen zu sehen. Für eine gewisse Zeit aus dem Alltag und den vier Wänden auszubrechen hat sicher auch einen Teil dazu beigetragen, sagte Projektleiter Matthias Schüttler über die Weiterbildung für Frauen.

Beim Abschluss des Kurses gab es eine kleine Feierlichkeit. Die Teilnehmerinnen bekamen Urkunden und es gab Kuchen für alle. Wie auf dem Titelbild zu sehen ist, half Matthias Schüttler auch beim Anschneiden der Torte. 🙂 👏🍰


In dieser Woche ist es, seit der Beendigung der Kampfhandlungen im wieder entfachten Bergkarabachkonflikt im letzten Jahr, an der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan zu den heftigsten Kampfhandlungen gekommen. Die Auseinandersetzung fanden in der südöstlichen Region Sjunik statt. Dort befindet sich die zentral armenische Stadt Sisian. Das armenische Verteidigungsministerium korrigiert die erste Annahme von 15 Toten auf armenischer Seite auf einen gefallenen armenischen Soldaten und 12 armenische Soldaten, die in aserbaidschanische Kriegsgefangenschaft gerieten, schrieb die Neue Züricher Zeitung.

Aus Aserbaidschan gab es keine offiziellen Zahlen. Russland konnte vermittelnd eingreifen.

Aserbaidschanische Soldaten seien bei der Grenzbefestigung der im letzten Jahr zurückeroberten Gebiet, von Armeniern provoziert worden, war von aserbaidschanischer Seite zu hören. Dies soll der Auslöser für die Kampfhandlungen gewesen sein. Baru Jambazian, der Leiter unserer Partnerorganisation DIACONIA aus Armenien, sagte beim Jahresfest des Hilfsbundes, dass in Armenien immer wieder Kriegsgerüchte zu hören wären. Man rechne mit einem weiteren Krieg Anfang nächsten Jahres.

„Der Krieg im letzten Jahr war für Armenien nach dem Genozid, das zweite große Trauma“, so Baru Jambazian auf der Jubiläumsfeier des Hilfsbundes im Interview mit dem Hilfsbund Geschäftsführer Andreas Baumann.

Uns ist es wichtig, auch im Gebet an der Seite unserer Partner in Armenien stehen. Bitte beten Sie mit uns, dass es zu keiner weiteren Eskalation kommt und die Kriegsgefangenen wieder nach Hause gehen können.

Am vergangen Samstag, 6.November, feierte der Christliche Hilfsbund im Orient sein 125-jähriges Jubiläum in Bad Homburg.

In der Vormittagsveranstaltung wurden Grußworte verlesen. Vor Ort waren der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Peter Braun, Dekan Michael Tönges-Braungart, Pfarrer Thomas Wild (ACO) und Wolfgang Buesing, Geschäftsführer der AEM. Videogrußbotschaften erreichten den Hilfsbund von Partnern aus allen Projektländern – dem Libanon, Syrien, Irak und Armenien.

Auch Baru Jambazian, der Leiter von DIACONIA, war bei der Jubiläumsfeier zugegen. „Mit dem Hilfsbund verbindet mich meine erste Reise nach Armenien 1989“, so Baru Jambazian auf die Frage von Andreas Baumann, seit wann er den Hilfsbund kennt.  Der Hilfsbund ist uns ein lieber Freund geworden und für uns Armenier ist es gut zu wissen, dass wir im Westen Freunde haben, die uns treu sind“, fährt Baru Jambazian fort.

Die Erlöserkirche, der Ort an dem die Feierlichkeiten in Bad Homburg stattfanden, ist in ihrem byzantinischen Baustil keine gewöhnliche evangelische Kirche. „Es ist gut, dass Sie ihr Jubiläum in dieser Kirche feiern“, sagte Pfarrer Hannemann, Pfarrer der Erlöserkirche, beim Dankgottesdienst am Nachmittag.Die Kirche wurde zwischen 1903 und 1908 von Kaiser Wilhelm II. erbaut und soll an die Christen im oströmischen Reich erinnern und quasi ein Abbild der Hagia Sophia aus Konstantinopel sein“, so Pfarrer Hannemann. Tragisch ist nur, dass Kaiser Wilhelm II. schwieg als die Armenier im osmanischen Reich verfolgt und getötet wurden.

Hilfsbund Vorstandsvorsitzender Pfarrer Daniel Geiss betonte, dass es etwas Besonderes ist als kleines Werk in einer so schönen großen Kirche feiern zu dürfen.

Festredner war Pfarrer Raffi Messerlian aus Beirut und Weltbund-Präsident des Jugendverbandes Entschieden für Christus (EC). Er predigte über Ps. 103,2 Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“. Er verglich die schwierigen Lebenssituationen in denen König David stand mit der Geschichte der Armenier. Gott habe in der Geschichte den Armeniern durch den Hilfsbund und dessen Mitarbeiter beigestanden, betonte Pfarrer Messerlian.

Im Festgottesdienst, sagte Hilfsbund Geschäftsführer Dr. Andreas Baumann, dass Christus uns trotz aller Begrenztheit gebrauchen und befähigen möchte Zeugen seiner Liebe und seines Evangeliums zu sein. „Und deshalb lasst und mutig und voller Erwartung weitergehen.“, so Andreas Baumann. Die Predigt beendet Andreas Baumann mit einem altkirchlichen Gebet, um den Heiligen Geist – dem Veni creator spiritus (Komm, Heiliger Geist).

Den Abschlusssegen sprachen Pfarrer Raffi Messerlian, auf Armenisch, und Vorstandvorsitzender Pfarrer Daniel Geiss.

Den Festgottesdient können Sie hier oder online auf unserm Youtube-Kanal sehen. Die Vormittagsveranstaltung, die Verlesung der Grußworte, wird in den nächsten Tagen auch auf unserem Youtube-Kanal hochgeladen werden.

 

 

Eine Auswahl an Bildern von den Feierlichkeiten finden Sie in der Galerie unten


Wir hatte bereist über Facebook schon einmal eingeladen. Aufgrund der aktuellen Corona Regeln hier nochmals unsere aktualisierte Einladung zu unserer Jubiläumsfeier mit ausführlicherem Programmablauf.

Am Samstag, den 6. November 2021 wollen wir miteinander den 125. Geburtstag des Christlichen Hilfsbund im Orient e.V. feiern. Dazu laden wir Sie herzlich in die Erlöserkirche (Dorotheenstraße 1, 61348 Bad Homburg) ein.

Das Programm ist wie folgt:

11:30 Uhr   Geburtstagsgrüße und -wünsche von nah und fern (Erlöserkirche – 3G-Regelung) Mit einem Beitrag zur Situation in Armenien von Baru Jambazian, Leiter unserer Partnerorganisation Diaconia Charitable Fund in Armenien.

12:45 Uhr   Mittagessen und Kaffee (Unterkirche – 2G-Regelung + vorherige Anmeldung notwendig)

14:00 Uhr   JUBILÄUMS-GOTTESDIENST – 125 Jahre Hilfsbund (Erlöserkirche – 3G-Regelung) Mit einem Beitrag zur Situation im Libanon von Rev. Raffi Messerlian, Pastor der NorMarash Gemeinde in Beirut und Weltbund-Präsident des Jugendverbandes Entschieden für Christus (EC).

 


Sowohl für die Vorveranstaltung um 11:30 Uhr als auch für den eigentlichen Fest-Gottesdienst um 14:00 Uhr ist keine Voranmeldung notwendig. Allerdings benötigen wir die Vorlage eines 3G-Nachweises.

Das Mittagessen in der Unterkirche muss nach 2G-Regelung (nur Geimpfte oder Genesene) stattfinden.

Zur besseren Planung informieren Sie uns bitte im Vorfeld, ob Sie am Mittagessen teilnehmen möchten. (info@hilfsbund.de

Da die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Corona-Regelungen sich ändern können, bitten wir darum, sich vor der Veranstaltung nochmals HIER auf unserer Terminseite über den aktuellen Stand unserer Veranstaltungsplanung zu informieren.

Bei der Erlöserkirche gibt es kaum Parkmöglichkeiten. Bitte nutzen Sie die Parkhäuser in der Innenstadt!

Eine telefonische Anmeldung im Büro unter 06172-898061 ist auch möglich.

Seit dem 3.Oktober, dem Erntedanktag, gibt es im Libanon einen Hilfsbundgarten. Der Garten befindet sich in Anjar in der Bekaa-Ebene, wo das armenisch-evangelische Internat sowie die armenisch-evangelische Schule ist. Der Anlass ist das 125-jährige Jubiläum des Hilfsbundes – so wurden 125 Olivenbäume gepflanzt.

Dass der Garten angelegt wurde, hatten wir bereits Anfang des Jahres schon einmal über unsere Homepage angekündigt. Nun sind Mitarbeiter des Hilfsbundes aus Deutschland zur offiziellen Eröffnung vor Ort gewesen. Gabi Wichner und Lukas Reineck durften als Vertreter des deutschen Hilfsbundes den Garten offiziell eröffnen. In einem Dankgottesdienst sprachen die Internatsleiterin Nanor Kelenjian Akbasharian, Dr. Alfred Künzler, Präsident des Schweizer Hilfsbundes (allerdings nicht in Präsenz sondern nur online) sowie Lukas Reineck, Projektkoordinator des deutschen Hilfsbundes ein Grußwort.

„Besucher des Hilfsbundgartens sollen daran erinnert werden, dass eine Partnerschaft ja eine Freundschaft zwischen Armeniern und dem Hilfsbund nun schon seit 125 Jahren besteht … Ein Olivenbaum ist ein Symbol von Versöhnung und Freundschaft. Lasst uns dankbar sein für alles was Gott an diesem Erntedanktag geschenkt hat. Erinnern wir uns daran, dass wir stets dankbar sein sollen wie es im 1.Thessalonicherbrief heißt: „seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.“, so Lukas Reineck in seinem Grußwort. 

Des weiteren sagte Projektkoordinator Lukas Reineck, dass auch der 3.Oktober für Deutschland ein wichtiger Tag sei. Es ist der Tag der Deutschen Wiedervereinigung. Ein bedeutender Tag in der deutschen Geschichte.

In der Galerie sehen Sie Bilder von der Eröffnung des Hilfsbundgartens. Eine Neuerung gibt es auch in Anjar: Im Innenhof des Jungeninternats wurden die Embleme des Schweizer und auch des deutschen Hilfsbundes angebracht – ebenso in der Galerie zu sehen.