Menschen in die Selbständigkeit zu führen ist uns ein großes Anliegen. Das gilt für alle unsere Projektländer, ob in Armenien, Libanon, Syrien oder dem Irak. Im Irak tun wir diese durch die Schaffung von Arbeitsplätzen. Um Arbeitsplätze zu haben braucht es auch Ausbildungsplätze.

Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit CAPNI unserer Partnerorganisation im Nordirak Ausbildungsplätze für Friseurlehrlinge schaffen. Männer und Frauen können in Zukunft bei einem syrischen Friseur in die Lehre gehen. Der erste Kurs hatte nun seinen Abschluss. Das wurde bei CAPNI gefeiert – Wir feiern von Deutschland aus mit!

 

Seit Ende Juni läuft in Aleppo die Sommerferien-Bibelschulen für Kids (DVBS – Daily Vacation Bible School). Den Sommer über haben die Kinder ein tolles Programm. Neben biblischem Unterricht gibt es natürlich auch Action und Fun. Besondere Highlights waren bisher ein Tag am Pool und ein Kinobesuch.

Im Hinblick auf die Vorbereitung für die Sommerferien-Bibelschule erzählte und Pfarrer Harout Selimian:

“Wir fokussieren uns auf Gottes Liebe, seine Hoffnung und Versöhnung. Wir bringen ihnen bei, ihre Familien, Schulen, Kirchen, ja sogar auch die syrische Gesellschaft zu lieben. Den Kindern bringen wir bei ihre Lehrer zu respektieren; ihre Eltern zu lieben und ihnen zu gehorchen. Eine Sommerbibelschule ist immer auch Erziehungsarbeit. Das Wichtigste aber, was wir für die Kinder tun können, ist ihnen von Jesus und seiner Liebe zu erzählen. Alles andere ergibt sich daraus.”

Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue die Sommerferien-Bibelschule zu unterstützen. Wenn Ihnen die Kinder in Syrien auch ein Anliegen sind, dann lassen sie uns doch die Arbeit der armenisch-evangelischen Kirche gemeinsam unterstützen.

Hier geht es direkt zum Paypal-Link:

 


 

Vor drei Wochen war das Team des Orientierungsjahres-Korntal in Armenien. Die Teenager und Jugendlichen haben bei unserer Partnerorganisation DIACONIA einen zweiwöchigen caritativen und evangelistischen Einsatz gemacht. Für die O-Jahrler war es gleichzeitig auch der letzte, gemeinsame Höhepunkt des O-Jahres.

Am vergangenen Wochenende fand in Korntal nun die Verabschiedung der O-Jahrler statt. Wir gratulieren!

Im Video auf unsere Homepage berichten drei O-Jahrler von ihren Erlebnissen beim ihrem Einsatz in Armenien. Sehenswert und Ermutigend!


Zwei Wochen war das Team des Orientierungsjahres-Korntal im Juni in Armenien. Die Truppe aus Süddeutschland wurde auf zwei Orte in Armenien aufgeteilt. Eine Gruppe ging nach Tumanyan – ein Dorf im Norden Armeniens. Die andere Gruppe blieb in Eriwan. Nach zwei Wochen tauschten die Gruppen die Orte.

Die Truppe war bunt zusammengewürfelt. Ein Teil der jungen Erwachsenen war aus Deutschland. Ein anderer Teil aus aller Herren Ländern – viele Missionarskinder, denen das O-Jahr helfen soll wieder gut in Deutschland anzukommen. Über die unterschiedlichen Herkunftsländer der O-Jahrler zu erfahren war für die Kids aus Armenien spannend.

In Eriwan (genauer gesagt im Dorf der Hoffnung) haben die O-Jahrler ein Sommerprogramm für die Kids aus dem Dorf der Hoffnung gestaltet. Das Programm war super vielfältig. Es wurde gekickt, gemalt, gesungen und getanzt.

Jeder brachte sich ein – Handwerklich und Kreativ. Beides war gefragt. Auf dem Gelände von DIACONIA wurden Zäune und Bänke abgeschliffen und neu gestrichen. Im Lager freuten sich die Mitarbeiter von DIACONIA über die jungen Erwachsenen, die halfen Reis und Linsen zu verpacken.

Geistliche Imputs hatte das Team des O-Jahres auch im Gepäck. So gab es einen Gebetsworkshop für die Kids – wie man mit Gott redet, war das Thema. Spaß hatten die Kids am Bibelverse auswendig lernen. Müde waren die Kids scheinbar nie. Bewegungslieder mit christlicher Botschaft fanden die Kids immer toll.

Nach zwei Wochen verließ die Truppe aus Korntal schweren Herzens Armenien.

Eine Mitarbeiterin von DIACONIA bedanke sich zum Schluss mit den Worten: “So eine Gruppe mit solch einer Botschaft hat uns gerade noch gefehlt. Toll, dass ihr da wart!“


Der CHBO (Hilfsbund) macht sich im Nordirak stark für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu gehört auch die Entwicklung von Strukturen in Dörfern (Community Development). Ohne strukturelle Sicherheiten ist es unmöglich langfristig Arbeitsplätze zu schaffen. Matthias Schüttler ist Projektbegleiter für unsere Arbeit im Nordirak. Auf seiner letzten Reise Mitte Juni besuchte er verschiedene Projekte von unserer Partnerorganisation CAPNI. Projekte, welche durch den Hilfsbund finanziert wurden und solche, die noch in der laufenden Finanzierung sind.

Wir sind dankbar, dass wir im Nordirak schon vielen Menschen eine Hilfe sein konnten.

 

Als Hilfsbund durften wir dabei mithelfen, dass Dietrichs Bonhoeffers Schriften “Gemeinsames Leben” und “Die Psalmen: Das Gebetbuch der Bibel” in die türkische Sprache übersetzt werden konnten. Wir freuen uns darüber, dass die beiden Schriften nun in einem Buch gedruckt vorliegen. Wir beten, dass das Buch unseren türkischsprachigen Geschwistern, die sich eine Übersetzung dieser Schriften Bonhoeffers gewünscht hatten, zum Segen wird.”

 

Am 1. Mai waren Geschäftsführer Andreas Baumann und Projektkoordinator Lukas Reineck zu Gast in Korntal. Dort besuchten sie den derzeitigen Jahrgang des Orientierungsjahres (O-Jahr) in Korntal. 

Das O-Jahr soll jungen Erwachsenen, ob in Deutschland oder im Ausland aufgewachsen, helfen herauszufinden wohin man im Leben will. So heißt es auf der Homepage des O-Jahres passend:

“Wenn alles geschafft ist, wird erst mal groß gefeiert! Schließlich hat man sich nicht umsonst so viel Stress gemacht. Aber dann beschleicht einen plötzlich ein ungutes Gefühl: „Hiiiilfeeee, ich bin mit der Schule fertig! Was soll ich jetzt bloß machen? Kennst du solche Gedanken!? Life is so complicated! Was soll man bloß mit dem Rest seines Lebens anfangen?“ 

http://orientierungsjahr.de/

Die Teilnehmer des O-Jahres werden im Rahmen eines karitativen Einsatzes DIACONIA Charitable Fund, eine Partnerorganisation des Hilfsbundes, in Armenien unterstützen. Sie werden die Arbeit von DIACONIA durch kreative und praktische Einsätze bereichern – für zwei Wochen Anfang Juni.

Die beiden Hilfsbundmitarbeiter vermittelten den jungen Leuten armenische Geschichte, kulturelle Alleinstellungsmerkmal Armeniens und ein paar Basics in armenischer Sprache. 

Fazit: Ein gelungener Tag.

 

“Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!” So tönte es am Ostersonntag im Gottesdienst in Gunzenhausen – über 1500 Besucher zählte der Gottesdienst in Zionshalle auf der Hensoltshöhe. Die Stimmung war voller Freude. Jesus, die Hoffnung er Welt, war von den Toten zurückgekehrt. 

Der Hilfsbund war dieses Jahr zum ersten Mal auf der Osterkonferenz des EC (Entschieden für Christus e.V.) in Bayern. Vielen interessierten Besuchern erzählten wir von unseren Projekten. Kinder schnappten sich gerne ein paar Bonbon von unserem Stand. Ob zu Syrien, Irak, Libanon, Armenien oder der Möglichkeit auf einen Kurzzeiteinsatz, gerne wurde unser Infomaterial mitgenommen. Besonders beliebt waren die grünen Putzeimer und das Hilfsbund-Schwammtuch. Alle Eimer, die wir dabei hatten gingen restlos weg. Wie schön!

Auf die Osterkonferenz im nächsten Jahr sind wir schon gespannt!

 

 

 

Osterzeit im Libanon. Die Internatskinder in Anjar bemalten fleißig Ostereier und hatten mächtig Spaß dabei. Selbst ein weißer Mümmelmann half mit.

Der Hilfsbund wünscht allen Partnern und Freunden, ob im Libanon, Syrien, Irak oder Armenien ein gesegnetes Osterfest!

 

 

Wenige Termine sind im September 2019 noch frei! Wer/welche Gemeinde hat Interesse an einem Abend mit guter armenischer Musik und Infos über die Arbeit unserer Hilfsbund-Partnerorganisation Diaconia?

Die Musiker sind alle selbst Jugendliche, die von Diaconia gefördert wurden, entweder über eine Patenschaft oder weil sie im “Dorf der Hoffnung” wohnen …

Bei Interesse: Gerne im Hilfsbund Büro melden.

Tel.: 0 61 72 – 89 80 61 oder info@hilfsbund.de

https://www.facebook.com/Diaconiacharitablefund/photos/a.292802890895631/1238964319612812/?type=3&theater