Der CHBO (Hilfsbund) macht sich im Nordirak stark für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu gehört auch die Entwicklung von Strukturen in Dörfern (Community Development). Ohne strukturelle Sicherheiten ist es unmöglich langfristig Arbeitsplätze zu schaffen. Matthias Schüttler ist Projektbegleiter für unsere Arbeit im Nordirak. Auf seiner letzten Reise Mitte Juni besuchte er verschiedene Projekte von unserer Partnerorganisation CAPNI. Projekte, welche durch den Hilfsbund finanziert wurden und solche, die noch in der laufenden Finanzierung sind.

Wir sind dankbar, dass wir im Nordirak schon vielen Menschen eine Hilfe sein konnten.

 

Im letzten Jahr finanzierte der Hilfsbund einen Lehrgang für Lederverarbeitung. Nun gibt es Grund zum Feiern. Der Lehrgang ist erfolgreich beendet. Als Anerkennung bekamen die Teilnehmer einen Werkzeugkasten geschenkt. Ein Highlight des Tages war der “Capni-Hilfsbund (CHBO)-Kuchen”. Im Video ist die Abschlussfeier zu sehen.

Wir freuen uns mit allen Absolventen. Gutes Gelingen und Gottes Segen wünschen wir von Herzen.

Schon seit mehreren Jahren unterstützen wir Bienenzucht im Nordirak. Dazu gehört: Die Beschaffung des benötigten Materials und der Kauf von Bienenvölker. Im armenischen Dorf Hawresk unterstützen wir Murad. Mit hochwertigem Honig kann man gutes Geld verdienen – auch im Nordirak.

2018 finanzierte der Hilfsbund erfolgreich einen Lehrgang zur Bienenhaltung. Wir wünschen den angehenden Imkern Gottes Segen und viel Erfolg bei ihrer Arbeit mit den Bienen.

Im Mai 2018 erhielten wir von der Syriac Catholic Church in Qaraqosh die Anfrage, ob wir als Hilfsbund einen Lehrgang für Jugendliche in der Lederverarbeitung unterstützen könnten.

Dank Ihrer finanziellen Hilfe konnten wir das Projekt umsetzten. In Zusammenarbeit mit Capni wurde aus einer Idee ein konkretes Projekt, welches Jugendlichen Mut macht. Die freudigen Gesichter sprechen Bände. Und wenn man mal eines der Lederprodukte in der Hand hat, dann weiß man: Das Projekt war ein voller Erfolg!

Überglücklich nahmen 20 Frauen aus der Region Telskuf die Urkunde für ihren erfolgreich absolvierten Nähkurs in Empfang. Jede Frau erhielt von Programm-Manager Mikhael Benjamin und  Projektmanagerin Dr. Sura Jamil, die das Rahmenprogramm der Feier gestalteten, eine eigene Nähmaschine.

Die Frauen lernten in diesem Nähkurs das Herstellung von traditioneller Kleidung. Dabei hat jedes Dorf seinen eigenen Stil. Für die Frauen ist diese traditionelle Kleidung ein Teil ihrer christlichen Identität.

Es ist schön zu sehen, wie wir mit unserer finanziellen Unterstützung in Zusammenarbeit mit CAPNI Frauen im Nordirak Hoffnung für die eigene Zukunft schenken können.

Das Nahlatal ist ein wildes, wunderschönes Tal. Es liegt an der Grenze zur Türkei. Hier arbeitet Qaiser. Er ist Landwirt und verarbeitet Seasam. Wir unterstützen sein Projekt. Dank seiner Arbeit entstehen Arbeitsplätze. Diese Arbeitsplätze bedeuten eine Bleibeperspektive für die Christen in den acht umliegenden Dörfern.

Noch ist sein Betrieb im Aufbau. Er braucht weitere finanzielle Mittel, um seinen Betrieb fertig zu stellen.

 

Hamdaneia, Qaraqosh, Baghdida, verschiedene Namen für einen Ort. Die Menschen kehren in die Ninive – Ebene zurück, weil dies ihr Zuhause ist. Als Christlicher Hilfsbund tragen wir einen kleinen Teil dazu bei, dass dies gelingt.

Arbeitsplätze und Sicherheit sind ausschlaggebend dafür, dass die Menschen im Nordirak bleiben können.

Hier Bilder von der aktuellen Reise – Oktober 2018.

Geschäftsführer Andreas Baumann und Projektleiter Matthias Schüttler sind momentan im Nordirak unterwegs. Sie besuchen vom Hilfsbund unterstützte Projekte. Hier: Ein Generator in Seje, einem Ort in der Nähe von Dohuk. Dieser versorgt 44 Familien mit Strom. Es ist ermutigend zu sehen, dass unsere Hilfe ankommt.

Der Wiederaufbau im Nordirak (NI) geht voran. Es tut sich etwas! Doch es gibt noch viel zu tun.

Es gibt sie aber eben auch – die Lichtblicke. Matthias Schüttler ist unser Projektleiter für den Nordirak. Er besuchte bei seiner letzten Reise verschiedene Projekte in der Ninive-Ebene. Eben diese Lichtblicke erlebte er dort:

  “Als ich die verschiedenen Projekte besuchte, sah ich ein Leuten in den Augen der Menschen. Sie waren glücklich. Endlich konnten sie ihren Unterhalt wieder mit eigenen Händen verdienen. Das waren unvergessliche Momente für mich. Es war eine lange Zeit des Wartens und der Unsicherheit. Die Frage, ob und wo es eine Zukunft für die Christen im Irak gibt, stand im Raum. Nun sind wir dankbar für alle Menschen, die durch die Unterstützung des Hilfsbundes ermutigt wurden, im Nordirak zu beleiben.” 

Der Hilfsbund, aber vor allem die Menschen im Nordirak sind dankbar für all die Unterstützung durch Spenden!