Im Libanon rumort es gewaltig. Das Land, das halb so groß ist wie Hessen, erlebt eine Revolution. Der Nachbarstaat von Syrien und Israel ist seit mehr als 20 Tagen wie gelähmt. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Vorschlag der Regierung, die Nutzung von WhatsApp zu besteuern.” 

Projektbegleiter Lukas Reineck war Ende Oktober im Libanon. In diesem Artikel schreibt er über seine Eindrücke aus Beirut und aus der Bekaa-Ebene. Noch ist nicht klar, wie die Revolution ausgehen wird. Doch lesen Sie selbst!

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2019/11/08/eine-revolution-sieht-anders-aus/

Der Libanon geht momentan durch eine Phase der Unruhe. In den letzten Tagen protestierten viele Menschen auf den Straßen des Landes. Die Menschen haben die Regierung satt. Misswirtschaft und Korruption lähmen das Land. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert nicht. Horrende Steuern machen den Libanesen das Leben schwer. Straßen wurden sogar blockiert und die Zufahrt zum Flughafen nach Beirut erschwert. Wie sich die Situation entwickeln wird, kann niemand genau sagen. Wir hoffen, dass sich die Lage beruhigt und gute politische Reformen auf den Weg gebracht werden, denn diese braucht es allemal.

Bitte beten sie mit uns für friedliche Proteste und für weise Entscheidungen der Regierung, sodass der Libanon nicht im Chaos versinkt.

Die beiden unten stehen Artikel beschreiben gut die gegenwärtige Situation.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/warum-sich-im-libanon-der-volkszorn-bahn-bricht-16442669.html

https://www.spiegel.de/politik/ausland/libanon-regierung-kuendigt-nach-massenprotesten-reformen-an-a-1292612.html

 

Seit letzter Woche hat in Anjar im Libanon das neue Schuljahr gestartet. Nun sind auch alle Internatskinder zurück nach Anjar gekommen. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde eine Willkommens-Party für alle neuen und “alten” Internatsschüler geschmissen. Das Besondere war: Es gab Burger und Donats für Alle.

Auch wir vom Hilfsbund freuen uns über so einen gelungenen Abend. Wir wünschen den Kinder, aber natürlich auch den Erziehern und Lehrern einen gesegneten Start ins neue Schuljahr.

 

 

 

Gestern, am 1.September 2019 wurde in Anjar, einem armenischen Dorf im Libanon, der neue Glockenturm eingeweiht – eine öffentliche Uhr für das Dorf. Der Glockenturm trägt den Namen – “Wunder der Zeit”. Es war ein feierlicher Anlass für die Dorfgemeinschaft. Die Festlichkeiten wurden von der armenisch-evangelischen Kirche Anjars, lokalen Politikern, der armenisch-evangelischen Kirchenunion und dem Komitee des 80.Jubiläums zur Gründung Anjars organisiert. Der neue Glockenturm ist dem Design des ursprünglichen Glockenturmes nachempfunden. Dieser war über viele Jahre verfallen und nicht in Betrieb.

Missionsschwestern des Hilfsbundes haben den Bau des Glockenturms vor Jahrzehnten veranlasst.

 


Osterzeit im Libanon. Die Internatskinder in Anjar bemalten fleißig Ostereier und hatten mächtig Spaß dabei. Selbst ein weißer Mümmelmann half mit.

Der Hilfsbund wünscht allen Partnern und Freunden, ob im Libanon, Syrien, Irak oder Armenien ein gesegnetes Osterfest!

 

 

Das Pastorenehepaar Akbasharian aus Anjar hat Nachwuchs bekommen. Am 5.März 2019 hat die Internatsleitern  Nanor Kelenjian Akbasharian einen Sohn zur Welt gebracht – Sarayr Akbasharian. Der Hilfsbund freut sich mit der glücklichen, kleinen Familie.

Vor kurzem machte Mr. Sebouh – Erzieher im Internat in Anjar – einen “Schneeausflug” mit den Internatsjungs. Das Ergebnis: Ein Haufen Spaß und ein Schneemann

“Draußen vom Wald komm ich her. Ich muss Euch sagen im Libanon weihnachtet es sehr!” Hohen Besuch gab es diese Woche in Anjar. Der Weihnachtsmann kam ins Internat in Anjar “geschneit”. Die Freude war groß. Das Weihnachtsessen kam aus dem bekannten Restaurant “AlShams” aus Anjar. Es wurde gespielt, gelacht und beschert.

Wenn die Jungen und Mädchen im Internat eine Freude haben, dann freuen wir uns in Deutschland natürlich mit.

Das Hilfsbund-Team aus Deutschland wünscht allen Partnern im Libanon, Syrien, Armenien und dem Irak besinnliche und gesegnete Feiertage.

“Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint” 2. Petrus 1, 19

 

Das Internat in Anjar im Libanon stellt sich auf die schönste Zeit des Jahres ein. Es wird gebastelt, gebacken und dekoriert. Die ganz Kleinen und die schon etwas Älteren helfen damit das Internat richtig weihnachtlich aussieht!

 

Mr.Sebouh Boyajian arbeitet seit 30 Jahren im Armenisch-Evangelischen Internat in Anjar. Er hat schon ein paar Jahrgänge an Internatsschülern erlebt. Letzte Woche bereitete Mr.Sebouh einen Spielnachmittag vor. Spaß war da vorprogrammiert!