Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für den Hilfsbund. Wir feiern 125-jähriges Jubiläum. Das war für uns der Anlass, eine besondere Ausgabe unseres Magazins herauszugeben. Einmal darin zu schmökern lohnt sich. Die Ausgabe ist dreimal so dick wie sonst. Es gibt viele Bilder aus den Anfängen unserer Arbeit, einen Geschichtsüberblick, ein leckeres armenisches Rezept und sogar ein Kreuzworträtsel mit Gewinnspiel. Neben vielen interessanten Artikeln ist das Interview mit unserm Hilfsbundgründer Ernst Lohmann sicherlich ein Highlight. Ein paar Seiten aus der Jubiläumsausgabe sehen Sie auch auf unserer Homepage unten in der Galerie. Gerne können Sie die Impulse über unsere Homepage bestellen, ob als PDF-Dokument oder als Printausgabe. Keine Sorge wir haben genug Ausgaben auf Lager. Gerne können Sie mehrere Exemplare für Freunde und Familie mitbestellten. Dazu einfach HIER klicken.

 



Heute vor 125 Jahren, am 2. Februar 1896, war der Startschuss für die größte Hilfsbewegung, die es bis dahin in Deutschland gegeben hatte. Was war passiert?

Es hatte grausame Massaker an den christlichen Armeniern im Osmanischen Reich gegeben. Es gab Zigtausende Tote, Hunderte zerstörte Kirchen, Vertreibung, Plünderung, Zwangsislamisierung ganzer Dörfer …

Die deutsche Regierung und Presse verheimlichte all das – der Frankfurter Pfr. Ernst Lohmann erfuhr davon aus der amerikanischen Presse und wusste: Den Glaubensgeschwistern im Nahen Osten musste geholfen werden!

Deshalb verschickte er am 2. Februar 1896 ein Flugblatt, in dem er über die Situation aufklärte und um Unterstützung für die Armenier bat. Diese und weitere Veröffentlichungen setzten eine gewaltige Hilfsbewegung in Gang: Die deutsche evangelische Armenierhilfe war geboren.

In diesem Kontext entstanden mehrere Hilfswerke: Neben unserem Werk, dem von Pfr. Lohmann gegründeten Christlichen Hilfsbund im Orient und der Deutschen Orient-Mission von Johannes Lepsius, später auch Christoffels Blindenmission im Orient und etliche weitere Werke in verschiedenen europäischen Ländern …

Zahlreiche Mitarbeiter werden ausgesandt und im Osmanischen Reich entstehen viele Waisenhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Werkstätten, Ausbildungsstätten u.s.w.

Als es wenige Jahre später zum Völkermord an den Armeniern kommt, können das die Missionare vor Ort zwar nicht verhindern, aber immerhin Tausenden das Leben retten. Unter den Nachfahren der  Armenier, die überlebt haben, ist der mutige Einsatz der Missionare bis heute unvergessen. (Bilder s.u.)

Mit dem 2. April 1896 begann eine Bewegung, die nicht nur Tausenden das Leben gerettet hat, sondern auch Modelle geschaffen hat für die Arbeit späterer Hilfswerke, Menschenrechtsorganisationen und Strukturen der Entwicklungshilfe.

Dankbar schauen wir zurück auf den Einsatz der mutigen Frauen und Männer von damals und auf den Segen, den Gott in 125 Jahren geschenkt hat. Für uns ist es Ermutigung, uns weiter für unsere Glaubensgeschwister im Nahen Osten und Armenien einzusetzen!

Zu unserem Jubiläumsprojekt bitte HIER KLICKEN

Sie wollen mehr über die faszinierende Geschichte der Armenierhilfe erfahren? Dann bestellen Sie hier die Jubiläumsausgabe unserer kostenlosen Zeitschrift „Hilfsbund-IMPULSE“! Dazu HIER KLICKEN

 


Wir feiern Geburtstag. Der christliche Hilfsbund im Orient begeht dieses Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Das ist ein Grund zur Freude und zum Dank für Gottes gute Führung über ein Jahrhundert hindurch. Doch bleiben wir dabei nicht stehen. Wir blicken nach vorne – auch in schwierigen Zeiten, wie diesen. Für uns ist die 125 mehr als eine Zahl. Sie steht für unser Jubiläumsprojekt, um Christen im Irak eine Zukunft zu geben. Worum es geht lesen Sie HIER. 

 

Am Sonntag erreichte uns die Nachricht, dass unser langjähriger Hilfsbund-Vorsitzender Pfr. i.R. Rainer Geiss am 20. Dezember zu seinem himmlischen Vater heimgegangen ist.

Über 40 Jahre lang hat Rainer Geiss als Vorstandsmitglied die Arbeit des Hilfsbundes wesentlich geprägt. Von 2001 bis 2019 war er Erster Vorsitzender unseres Hilfswerkes.

In die Amtszeit von Rainer Geiss fallen wichtige Grundsatzentscheidungen, wie z.B. die Gründung der Stiftung Christlicher Hilfsbund im Jahre 2004. Wichtig war Rainer Geiss vor allem die geistliche Ausrichtung unserer Arbeit. Das hat den Hilfsbund geprägt und Spuren hinterlassen. Als er im vergangenen Jahr den Vorsitz beim Hilfsbund in jüngere Hände legte, gab er uns noch das Wort aus Matthäus 10,7 mit auf den Weg: „Jesus spricht: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe herbei gekommen.“

Er schrieb dazu: „Die Botschaft des Evangeliums ist keine Last und kein Gesetzeskatalog, der einzuhalten ist. Es ist die frohe Botschaft, dass in Jesus die Schuld vergeben ist, dass Lebenssinn und Hoffnung auf Gottes Reich, hier bereits Freude und Standhaftigkeit wirkt. Wir verkündigen nicht das Ende der Welt … Wir sagen es laut: Gottes Reich ist nahe herbei gekommen.“

Wir schauen dankbar auf das, was unser himmlischer Vater uns mit unserem Bruder Rainer Geiss geschenkt hat. In SEINER Hand dürfen wir ihn wissen. Unsere Fürbitte gilt seiner Frau Ruth und der ganzen Familie.

Andreas Baumann

Theol. Leiter und Geschäftsführer

Christl. Hilfsbund im Orient e.V.

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Jahr. Nicht nur, dass uns alle die Corona-Pandemie betraf, sondern auch die Detonation in Beiruts Hafen und der Krieg in Bergkarabach waren für unsere Arbeit einschneidende Erlebnisse. In seiner Videobotschaft bedankt sich Geschäftsführer Dr. Andreas Baumann herzlich bei den Hilfsbundfreunden, die es erst möglich gemacht haben, dass wir unseren Partnern in 2020 Hilfe und Rückhalt geben konnten.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus dem Irak, Syrien, Armenien und Libanon wollen wir in dieser vorweihnachtlichen Zeit, auf das schauen was uns der Prophet Jesaja zusagt:

“Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.” Jesaja 9:5

 

Gott sei Dank! Dieses Mal sind wir mit unserer Zeitschrift, der “Impulse”, (nicht) ganz aktuell. Der Krieg in Armenien ist vorbei. Auf unserem Cover war es noch anders zu lesen. Doch durch die Vermittlung von Russland kam es zu einem Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien. Die Menschen in Armenien erleben gerade die schwersten Zeiten seit Jahrzehnten. Der Krieg hat die Menschen aus den Kampfgebieten vertrieben. Mindesten 100.000 Flüchtlinge sind aus der autonomen Republik Berg-Karabach nach Armenien geflohen, ob sie wieder in ihre Gebiete zurückkehren können ist fraglich. Unsere Partnerorganisation DIACONIA versorgt die Menschen bei ihrer Ankunft in Armenien mit dem Nötigsten – Decken, Lebensmittel und Hygieneartikel. Und plant mit ihnen soweit wie möglich die nächsten Schritte.

“Manchmal fühlt es sich so an, als wollte all das Leid einen innerlich überrollen. In solchen Situationen ist mir das Wort aus 2. Timotheus 1,7 wichtig geworden: „Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Stellen wir uns ihm zur Verfügung, dann kann er uns gebrauchen, egal wie begrenzt wir sind!”, schreibt der Hilfsbund Geschäftsführer Andreas Baumann im Editorial der aktuelle Impulse-Ausgabe.

Was für eine wichtige und ermutigend Bibelstelle in diesen besonderen Zeiten.

In dieser Impulse-Ausgabe finden Sie aktuelle Berichte aus unseren anderen Projektländern Libanon, Syrien und Irak. Gerne können Sie die Impulse bei uns als PDF-Dokument oder als Magazine kostenfrei bestellen. Dafür einfach HIER KLICKEN!   

Über jedes neue Abo freuen wir uns!

 

 

Da das Hilfsbund-Jahresfest in diesem Jahr ausfallen muss, laden wir alle Interessierten stattdessen dazu ein, sich am Sonntag, den 25. Oktober 2020, ab 10:00 einem Hilfsbund-Gottesdienst online anzuschauen. An diesem Sonntag ist Missionsleiter Andreas Baumann im Gottesdienst der Stadtmission Worms zu Gast und wird neben der Predigt in einem Interview auch Auskunft geben über die aktuelle Hilfsbundarbeit. Der Gottesdienst kann im YouTube-Kanal der Stadtmission Worms ab 10:00 Uhr live verfolgt (oder auch nachträglich noch angeschaut) werden:

Zum Youtube-Kanal der Stadtmission: Hier Klicken!

Herzliche Einladung!

 

 

Vor ein paar Tagen posteten unsere Partner in Armenien das Cover unseres aktuellen Magazines – der Hilfsbund-Impulse. Sie haben sich darüber gefreut, dass wir versucht haben so viele unserer Projektpartner wie möglich aufs Cover zubringen. Aktuell natürlich alle nur mit Maske, weil wir “Gemeinsam durch die Krise” gehen. Das hat uns gefreut – deswegen der Hinweis:

Unser Magazin kann man als Print oder Pdf-Ausgabe kostenlos bei uns beziehen. Dieses erscheint viermal im Jahr. Einfach auf unserer Homepage vorbeischauen. Wir berichten über aktuelle Entwicklungen in unseren Projekten. Durch Interviews, Berichte und Fotos bringen wir die Anliegen unserer Projektpartner den Impulse-Lesern näher.

Falls Sie sich für unseren Newsletter interessieren gibt es hier die Möglichkeit diesen zu abonnieren. Der Newsletter wird viermal im Jahr verschickt. Einmal zwischen jeder Impulse-Ausgabe. Jedes neue Abonnement ist für uns ein Grund zur Freude.

 


Diesen Monat war Andreas Baumann, Leiter des Hilfsbundes zu Gast im Gottesdienst Livestream der Stadtmission in Alzey. Zu Beginn des Gottesdienstes sprach er mit Pastor Frieder Wiener im Interview über die Hilfsbund-Projektländer Libanon, Armenien und Irak.

Auf die Frage wie er sich fühle, wenn er an diese Länder denke gab Andres Baumann folgende Antwort:

“Wenn ich an diese Länder denke, dann habe ich bestimmte Menschen vor Augen mit denen wir unterwegs sind. Es sind Menschen mit denen ich persönlich befreundet bin. Teilweise sind wir schon seit Jahren miteinander unterwegs. Wir gehen gerade durch die gleiche Krise. Manche Dinge ähneln sich sehr. Doch auf der anderen Seite sind die Herausforderungen dort um Welten größer – schon vor der Krise. Es ist für mich ein mitleiden, mitdenken und mitbeten für bestimmte Personen, die mir da in den Sinn kommen.”

Einen Mitschnitt des kompletten Interviews können Sie im Video unten sehen.

 


Über jeden Betrag, sei dieser auch noch so groß oder noch so klein freuen wir uns. Jede Unterstützung hilft unseren Projektpartnern ein Stück weiter.

IBAN: DE50 5206 0410 0004 1211 20
BIC: GENODEF1EK1 Ev. Bank Frankfurt

Wenn Sie noch weitere Detailfragen zu unseren laufenden Projekten haben, dann schreiben Sie uns gerne eine Mail oder rufen uns in Bad Homburg an.

 

Andreas Baumann, Leiter Hilfsbund e.V.

 

Die gegenwärtige Krise trifft alle – unsere Internationalen Partner genauso wie uns beim Hilfsbund. Immer wieder hören wir die Frage: „Und wie geht es euch in Deutschland mit Corona?“ Wir begegnen uns als Betroffene auf Augenhöhe – das tut gut …

So bringt auch der Titel der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift zum Ausdruck, was dran ist: „Gemeinsam durch die Krise“! Möchten Sie unsere Zeitschrift kostenlos erhalten, dann schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

Natürlich trifft dieselbe Krise andere Länder sehr viel härter als Deutschland. Die Menschen im Irak und in Syrien haben Jahre mit Krieg und Zerstörung hinter sich. Der Libanon war bereits vor der Corona-Krise politisch und wirtschaftlich am Ende. Jetzt ist er bankrott. In Armenien trifft die Krise auf eine ganze Bevölkerungsschicht, die sich schon bisher kaum über Was­ser halten konnte. Jetzt fehlt das Lebensnotwendige.

Unsere internationalen Partner improvisieren: Arbeitszweige müssen verändert werden oder zeitweise ganz ruhen. Dafür entsteht Neues: So haben z.B. unsere Partner in Armenien damit begonnen, Lebensmittel- und Hygiene-Pakete an besonders bedürftige Familien zu verteilen.

Gerade jetzt wollen wir zusammenstehen mit unseren Glaubensgeschwistern!

 

Andreas Baumann, Leiter Hilfsbund e.V.