Vor ein paar Tagen posteten unsere Partner in Armenien das Cover unseres aktuellen Magazines – der Hilfsbund-Impulse. Sie haben sich darüber gefreut, dass wir versucht haben so viele unserer Projektpartner wie möglich aufs Cover zubringen. Aktuell natürlich alle nur mit Maske, weil wir “Gemeinsam durch die Krise” gehen. Das hat uns gefreut – deswegen der Hinweis:

Unser Magazin kann man als Print oder Pdf-Ausgabe kostenlos bei uns beziehen. Dieses erscheint viermal im Jahr. Einfach auf unserer Homepage vorbeischauen. Wir berichten über aktuelle Entwicklungen in unseren Projekten. Durch Interviews, Berichte und Fotos bringen wir die Anliegen unserer Projektpartner den Impulse-Lesern näher.

Falls Sie sich für unseren Newsletter interessieren gibt es hier die Möglichkeit diesen zu abonnieren. Der Newsletter wird viermal im Jahr verschickt. Einmal zwischen jeder Impulse-Ausgabe. Jedes neue Abonnement ist für uns ein Grund zur Freude.

 


Diesen Monat war Andreas Baumann, Leiter des Hilfsbundes zu Gast im Gottesdienst Livestream der Stadtmission in Alzey. Zu Beginn des Gottesdienstes sprach er mit Pastor Frieder Wiener im Interview über die Hilfsbund-Projektländer Libanon, Armenien und Irak.

Auf die Frage wie er sich fühle, wenn er an diese Länder denke gab Andres Baumann folgende Antwort:

“Wenn ich an diese Länder denke, dann habe ich bestimmte Menschen vor Augen mit denen wir unterwegs sind. Es sind Menschen mit denen ich persönlich befreundet bin. Teilweise sind wir schon seit Jahren miteinander unterwegs. Wir gehen gerade durch die gleiche Krise. Manche Dinge ähneln sich sehr. Doch auf der anderen Seite sind die Herausforderungen dort um Welten größer – schon vor der Krise. Es ist für mich ein mitleiden, mitdenken und mitbeten für bestimmte Personen, die mir da in den Sinn kommen.”

Einen Mitschnitt des kompletten Interviews können Sie im Video unten sehen.

 


Über jeden Betrag, sei dieser auch noch so groß oder noch so klein freuen wir uns. Jede Unterstützung hilft unseren Projektpartnern ein Stück weiter.

IBAN: DE50 5206 0410 0004 1211 20
BIC: GENODEF1EK1 Ev. Bank Frankfurt

Wenn Sie noch weitere Detailfragen zu unseren laufenden Projekten haben, dann schreiben Sie uns gerne eine Mail oder rufen uns in Bad Homburg an.

 

Andreas Baumann, Leiter Hilfsbund e.V.

 

Die gegenwärtige Krise trifft alle – unsere Internationalen Partner genauso wie uns beim Hilfsbund. Immer wieder hören wir die Frage: „Und wie geht es euch in Deutschland mit Corona?“ Wir begegnen uns als Betroffene auf Augenhöhe – das tut gut …

So bringt auch der Titel der neuen Ausgabe unserer Zeitschrift zum Ausdruck, was dran ist: „Gemeinsam durch die Krise“! Möchten Sie unsere Zeitschrift kostenlos erhalten, dann schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

Natürlich trifft dieselbe Krise andere Länder sehr viel härter als Deutschland. Die Menschen im Irak und in Syrien haben Jahre mit Krieg und Zerstörung hinter sich. Der Libanon war bereits vor der Corona-Krise politisch und wirtschaftlich am Ende. Jetzt ist er bankrott. In Armenien trifft die Krise auf eine ganze Bevölkerungsschicht, die sich schon bisher kaum über Was­ser halten konnte. Jetzt fehlt das Lebensnotwendige.

Unsere internationalen Partner improvisieren: Arbeitszweige müssen verändert werden oder zeitweise ganz ruhen. Dafür entsteht Neues: So haben z.B. unsere Partner in Armenien damit begonnen, Lebensmittel- und Hygiene-Pakete an besonders bedürftige Familien zu verteilen.

Gerade jetzt wollen wir zusammenstehen mit unseren Glaubensgeschwistern!

 

Andreas Baumann, Leiter Hilfsbund e.V.

“Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) lädt auch im Jahr 2020 alle Kirchengemeinden in ihrem Bereich sowie in anderen Konfessionen dazu ein, am zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiszere, 08. März 2020) für bedrängte und verfolgte Christen zu beten. Eine entsprechende Materialsammlung stellt den Gemeinden Informationen über die Lage von christlichen Minderheiten und liturgische Bausteine zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Fürbitte 2020 ist die Situation der Menschen in Syrien.“, heißt es auf der Homepage der EKD.

Die Informationsmaterialien finden Sie unter folgendem Link:

https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/reminiszere_2020_syrien.pdf

Auch Partner des Hilfsbundes kommen in der Informationsbroschüre zu Wort. So Pfarrer Haroutune Selimian , Präsident der Armenisch-Evangelischen Kirche in Syrien und Pfarrer Dr. Paul Haidostian, Präsident der Haigazian Universität in Beirut.

“Gestatten Sie mir, etwas Entscheiden des anzumerken. Wenn Christen im Westen uns fragen, warum wir immer noch im Nahen Osten leben und nicht längst emigriert sind, dann entmutigen sie uns damit. Wer immer wieder mit dieser Vorstellung „es gibt keine Zukunft für das Christentum im Nahen Osten“ konfrontiert wird,
ist nicht mehr pro aktiv und resigniert irgendwann. Was die Christen im Nahen Osten viel mehr brauchen, ist eine klare Ermutigung.”, sagt Pfarrer Dr. Paul Haidostian im Interview mit einer Mitarbeiterin der EKD

Ein entscheidender Teil unserer Arbeit ist die Ermutigung unserer Partner und Freunde im Nahen Osten. Regelmäßig für unserer christlichen Geschwister im Nahen Osten zu beten ist uns ein sehr wichtiges Anliegen.

Am vergangenen Wochenende fand die JUMIKO 2020 (Jugend Missions Konferenz) in Stuttgart statt. Wie im letzten Jahr, war der Hilfsbund wieder mit einem Stand dabei. Die beiden Projektkoordinatoren Matthias Schüttler und Lukas Reineck betreuten den Stand. Übersehen konnte man den Stand kaum – alles war in knalligem Orange gehalten. Viel wurde über die Einsatzländer Syrien, Libanon, Armenien und Irak gesprochen. Interessiert waren die Standbesucher häufig an einem praktischen Einsatz.

Immer wieder kamen Jugendlichen an den Stand und fragten: “Kann man bei Euch einen Kurzzeit-Einsatz machen?”

Solch eine Anfrage hat die Hilfsbundmitarbeiter gefreut. Und JA! es ist möglich in unserem Projektland Armenien einen Kurzzeiteinsatz zu machen.

Falls du daran Interesse hast und weitere Infos möchtest, kannst du gerne Lukas Reineck eine Mail schreiben: lukas.reineck@hilfsbund.de

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr dürfen wir uns über eine besondere Weihnachtsaktion freuen. Familie Wiech verkauft Weihnachtsbäume im Hochschwarzwald. Für jeden verkauften Baum werden 2 Euro in die Internatsarbeit der armenisch-evangelischen Kirche im Libanon investiert. Der Hintergrund ist folgender:

Im Libanon rumort es gewaltig. Das Land, das halb so groß ist wie Hessen, erlebt eine Revolution. Die Preise für Benzin und für Nahrungsmittel sind seither gestiegen – die Preise für Eier haben sich fast verdoppelt. Das trifft den ganz normalen Haushalt einer Familie, aber auch Schulen, Altenheime oder Erziehungseinrichtungen. Das armenisch-evangelische Internat in Anjar, einem Ort in der Bekaa-Ebene, ist davon betroffen. Das Jungen- und Mädcheninternat liegt in der Nähe der syrischen Grenze. Die Kindern aus sozial benachteiligten Familien erleben hier Annahme und Fürsorge. Sie haben die Möglichkeit einen Schulabschluss zu machen. Damit sie gut ins Leben starten.

 


Falls Sie noch einen Weihnachtsbaum für dieses Jahr brauchen und in Süd-Baden wohnen, lohnt sich ein Besuch bei einem Stand von Familie Wiech. Die Bäume sind beste Qualität.

An folgenden Standorten finden Sie Verkaufsstände von Familie Wiech:

79822 Titisee-Neustadt beim Lidl neben Autoteile Rösler, Donaueschinger Straße 4, Öffnungszeiten: Donnerstag 19.12. von 14 Uhr bis 17 Uhr 30 und Freitag 20.12 bis Samstag 21.12. von 10 Uhr bis 17 Uhr 30

79117 Freiburg beim Tennisclub eV., Schwarzwaldstraße 179, Öffnungszeiten: ab dem 11.12. jeweils von 10 bis 18 Uhr

79110 Freiburg Mooswald, Elsässer Strasse 58 beim Bauernmarkt (Mooswaldbierstube), Öffnungszeiten Montags bis Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr 30, Freitag und Samstag von 10 bis 17 Uhr 30

79331 Teningen beim EDEKA, Tscheulinstraße 2, Öffnungszeiten: Samstag 7.12. und ab dem 11.12. jeweils von 10 bis 18 Uhr

79877 Friedenweiler bei Familie Wiech, Prinz-Max-Allee 48, Immer samstags und nach telefonischer Rücksprache 07651/ 20 19 18 0

Schauen Sie selbst einmal auf die Homepage von http://www.wie-wild-gewachsen.de/. Hier erfahren Sie mehr zum Verkauf und der besondern Aufzucht der Bäume.

 

Jedes Jahr werden wir durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft. Dieser stellt sicher, dass wir ordentlich mit den uns anvertrauten Spenden umgehen. Nun haben wir wieder das Spenden-Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz bis 2022 erhalten. Darüber freuen wir uns. Es ist ein Zertifikat, welches Spendenwerke auf deren transparentes Arbeiten hin prüft.

Dieses Spenden-Prüfzertifikat steht für folgendes:

“Dieses Spendensiegel der Deutschen Evangelischen Allianz belegt den vom Spender gewünschten, wirtschaftlichen und sachgemäßen Umgang mit den von ihm zur Verfügung gestellten Mitteln
und wird nur nach gründlicher Wirtschaftsprüfung durch unabhängige Gutachter vergeben.”

Lesen Sie mehr auf der Homepage der Deutschen Evangelischen Allianz

https://www.ead.de/ueber-uns/netzwerk-und-struktur/werke-und-verbaende/erteilte-spendenpruefzertifikate/

Am kommenden Wochenende beginnt auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd die Konferenz “Christenverfolgung heute – Gedenkt der Märtyrer”. Diese findet vom 10.November bis zum 13.November statt. Der Hilfsbund wird mit einem Stand vertreten sein. Über Ihren Besuch freuen wir uns sehr. Es werden wichtige Redner zu diesem dringenden Thema referieren. Genauere Infos finden sie unter diesem Link:

https://www.schoenblick.de/christenverfolgung/

Anfang dieser Woche hieß es Abschied nehmen. Die jungen, armenischen Musiker und das Team von DIACONIA Charitable Fund sind zurück nach Eriwan geflogen. Nach dem Jahresfest beim Hilfsbund war das Team von DIACONIA und ihre Musiker noch in einigen Gemeinden zu Gast. Die Vorträge waren eindrücklich. Das musikalische Programm und die tänzerischen Darbietungen haben Besucher in Mittel – und Süddeutschland begeistert.

Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

Zur Tour von DIACONIA  gab es ein paar Pressemeldungen. Lesen Sie selbst!

https://www.idea.de/menschenrechte/detail/wo-kinder-im-schlaf-von-ratten-angefallen-werden-110548.html

https://www.giessener-allgemeine.de/kreis-giessen/linden-ort848774/familien-hoffnung-geben-13033466.html

Hilfe für Patenkinder in Armenien – Taunuszeitung 19.09.2019

Am vergangenen Sonntag feierte der Hilfsbund sein diesjähriges Jahresfest. Der Gottesdienst fand in der evangelischen Kirche zu Gonzenheim statt. Das Motto des Tages lautete: „Der Nächste, Bitte.“ Die Predigt hielt der neue Vorstandsvorsitzende Pfarrer Daniel Geiss. Den Blick für den Nächsten zu schulen, betonte Pfarrer Geiss in seiner Predigt.

Pfarrer Geiss ist dem Hilfsbund schon seit Jahrzehnten verbunden. Im Interview nach dem Gottesdienst sagte er etwas schmunzelnd: „Seit Kindesbeinen kenne ich den Hilfsbund. Der Hilfsbund ist meine erste Liebe. Erst später lernte ich andere Missionswerke kennen.“

Das Wort Bund ist für Pfarrer Geiss aussagekräftig. „Wir verbünden uns mit Christen im Orient. Dafür steht der Hilfsbund“, sagte er.

Auf die Frage was er sich wünsche, wenn er einen Wunsch frei hätte antwortet Pfarrer Geiss: „Uns neu mit jungen Menschen in Deutschland für den Hilfsbund zu verbünden.“   

Dekan Pfr Michael Tönges-Braungart (Ev. Dekanat Hochtaunuskreis), Bürgermeister Meinhard Matern (Stadt Bad Homburg), Baru Jambazian (Diaconia Charitable Fund/Armenien) überbrachten Grußworte.

Am Nachmittag berichteten die Gäste des diesjährigen Jahresfestes, die Leiter der armenischen Partnerorganisation DIACONIA Charitable Fund – Baru und seine Frau Anna Jambazian. „Dem Nächsten dienen – Neues aus Armenien.“ war der Titel des Vortrages.

Baru Jambazian –im Libanon geboren und in Wetzlar aufgewachsen – kam vor zwanzig Jahren nach Armenien. Jakob Jambazian – Barus Vater und ehemaliger Transworld Radio Missionar – begründet die Arbeit vor über dreißig Jahren.

Seither ist die Arbeit stark gewachsen. Mittlerweile betreut DIACONIA Charitable Fund über 3000 Patenkinder.

Vor einem guten Jahr begann die Zusammenarbeit bei Kinderpatenschaften zwischen dem Hilfsbund und der armenischen Organisation DIACONIA Charitable Fund.  „Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit und sind gespannt was in Zukunft noch alles möglich sein wird“, betonte Geschäftsführer Dr. Andreas Baumann.

In seinem Vortrag sprach Baru Jambazian über Armeniens gegenwärtige Herausforderungen. Obwohl es im letzten Jahr eine friedliche Revolution gab und ein neuer Präsident – vom Volk gewünscht – eingesetzt wurde, ist Korruption noch ein großes Thema in Armenien.

Auf lebendige Art und Weise nahm Baru Jambazian die Besucher des Jahresfestes hinein in die täglichen Herausforderungen der Patenschaftsarbeit. „Man kann sich manchmal gar nicht vorstellen, in welchen menschenunwürdigen Zuständen viele Kinder in Armenien aufwachsen müssen. Wir haben bei unseren Besuchen Eltern kennengelernt, die abwechselnd nachts wach bleiben müssen, damit Ratten nicht die Kinder angreifen. Bei einem Kind war das halbe Ohr abgefressen.“ , sagte ein sichtlich betroffener Baru Jambazian

Jambazians reisten nicht alleine nach Deutschland. Sie wurden begleitet von einer Gruppe junger Musiker und einer Ballet-Tänzerin aus Armenien, welche den musikalischen Rahmen beim Jahresfest gestalteten. Die jungen Musiker wurden durch das Patenschaftsprogrammes gefördert. Die Besucher des Jahresfestes waren beeindruckt von den begabten Teenagern und wie diese doch ihr musisches Talent entwickeln konnten. Die musikalischen Beiträge waren für viele Besucher der Höhepunkt des Jahresfestes. Das Jahresfest bildet den Auftakt für eine Konzerttournee. Gemeinsam mit den Musikern werden Jambazians verschiedene Gemeinden – auch im Süddeutschen Raum – besuchen und von ihrer Arbeit berichten.