Am 30. September feierte der Christliche Hilfsbund im Orient e.V. sein jährliches Jahresfest

Pfarrer Harout Selimian war in diesem Jahr Festredner. Er ist Präsident der Armenisch-Evangelischen Kirchen in Syrien und Gemeindepastor der Bethel Gemeinde in Aleppo. In seinem Vortrag, welcher den Titel „Zerissene Heimat –Über- (das) Leben in Aleppo“ trug, berichtet er über die schweren Kriegsjahre in Aleppo. Die Christen brauchen jetzt vor allem Sicherheit und Arbeit, betone Pfarrer Selimian. In Syrien herrsche zudem ein gewaltiger Bildungsnotstand. Kriegsbedingt konnten sehr viele Kinder nicht zur Schule gehen. Das ist eine „riesen Katastrophe“ für die Zukunft Syriens, so Selimian.

Während der Kriegsjahre hat der Hilfsbund die Christen in Syrien tatkräftig unterstützt. Nun sind die heftige Kämpfe vorbei. Jetzt ist es wichtig, dass die Menschen in Arbeit und einen geregelten Alltag zurück finden. Genauso brauchen Kinder wieder die Möglichkeit eine Schulen zu besuchen. Wir wollen uns dafür stark machen, dass die Christen in Syrien Hoffnung auf eine Zukunft in diesem Land haben.