Im Libanon setzt sich der wirtschaftliche Abwärtstrend fort. Die Landeswährung, das libanesische Pfund, verliert ständig an Wert. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind enorm gestiegen. Allein durch staatliche Subvention kann sich der “einfach Mann” noch sein tägliches Brot leisten.

Und nun gehen im Libanon auch die Lichter aus. Seit Jahren beziehen die Bewohner im Libanon ihren Strom vom Staat und privaten Anbieten. Häufig sind es Dieselgeneratoren, die beim Ausfall der staatlichen Stromversorgung einspringen. Hinter vorgehaltener Hand sprechen die Libanesen auch von der “Generatoren Mafia”. Da auch auf diesem Markt ein Preiskampf tobt. Zuletzt haben zwei türkische Ponton-Kraftwerke (schwimmende Kraftwerke) ihre Lieferungen an den Libanon eingestellt, weil sie keine Vergütung mehr bekommen.

Vor ein paar Tagen schicke uns Pfarrer Hagob Akabasharin folgenden Nachricht: “Die staatliche Stromversorgung liefert momentan maximal 2-3 Stunden pro Tag Strom. Viele Menschen hängen nun von den privaten Stromanbietern ab. Aber nicht mal diese privaten Anbieter können Strom garantieren, weil es einfach einen Mangel an Benzin gibt. Der Gipfel des Ganzen ist aber, dass der Staat, um das überteuert Benzin zu bezahlen die Ersparnisse der Menschen aus der Zentralbank nimmt. Die Libanesen bezahlen sozusagen doppelt. “

Der Libanon braucht ein Wunder. Bitte beten Sie mit uns, dass Lösungen für die schwerwiegenden Probleme im Libanon finden.