Anfang des Monats ereignete sich im Libanon eine heftige Detonation. Im Hafen Beiruts explodierten 2750 Tonnen Ammoniumnitrat. Das Ausmaß der Verwüstung ist gigantisch. Die Bilder der Detonation werden noch lange im kollektiven Gedächtnis des Libanon, aber auch der Weltgemeinschaft verhaftet bleiben.

Wie alle Menschen vor Ort sind auch unsere Partner der armenisch-evangelischen Kirchenunion in diesen Tagen mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Alle Gebäude (Kirchen, Schulen, Kindergärten, ein Altenheim) in Beirut, die zur Kirchenunion gehören sind betroffen. Autos und natürlich die Inneneinrichtungen von Wohnungen wurden durch die Druckwelle teilweise komplett verwüstet. Gott sei es gedankt, dass niemand unserer Partner oder deren Angehörigen lebensgefährlich verletzt worden sind. Auf Hilfe aus Europa und den USA ist die Kirchenunion in den nächsten Monaten dringend angewiesen.

Der Christliche Hilfsbund im Orient e.V. hat 50.000€ als eine erste Soforthilfe zugesagt. In dieser Woche haben wir das Geld nach Beirut überwiesen. Bis zum Ende des Jahres würden wir gerne eine weitere große Summe überweisen. Nach einer ersten Rechnung wird die UNION mindestes 900.000$ brauchen, um den entstandenen Schaden zu beheben.

Kurz nach der Detonation in Beirut schrieb Geschäftsführer Andreas Baumann einen Brief mit dem Titel: Aufruf zu Gebet und Unterstützung für die Menschen im Libanon. Der Brief richtet sich an alle Freunde des Christliche Hilfsbundes im Orient e.V. Diesen Brief können Sie hier lesen.

In diesen Tagen strahlte der ERF einen Beitrag zur Situation in Beiruts aus mit O-Tönen von Projekt-Koordinator Lukas Reineck. Hier geht es zum Beitrag.

Wenn Sie die armenisch-evangelische Kirchenunion in diesen Tagen in Beirut finanziell unterstützen wollen, dann könne Sie es über folgendes Konto tun:

IBAN: DE50 5206 0410 0004 1211 20
BIC: GENODEF1EK1 Ev. Bank Frankfurt
Verwendungszweck: Libanon Nothilfe
Spendenbescheinigung wird ausgestellt.