Christen im Nahen Osten ganzheitlich unterstützen...

Die Situation der Christen im Irak hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Sie werden bedroht, vertrieben, ermordet. Auf über 50 Kirchen in Bagdad, Mosul und Kirkuk wurden Bombenanschläge verübt. Schätzungen gehen davon aus, dass rund drei Viertel der christlichen Bevölkerung des Irak aus ihren Heimatorten geflohen sind.
Der Christliche Hilfsbund steht Christen im Irak zur Seite und hält den Kontakt zu ihnen. Projekte werden vor allem in Zusammenarbeit mit der einheimischen christlichen Hilfsorganisation CAPNI gefördert, die den Christen, die in den Nordirak geflohen sind, dort eine neue Heimat und Perspektive gibt.
Die Hilfe geschieht auf unterschiedlichen Ebenen: Medizinische Grundversorgung, Ermöglichung des Schulbesuches für Kinder, Bildung (Sprach- und Computerkurse), Schaffung von Arbeitsplätzen, z.B. durch die Finanzierung von Gewächshäusern, Schaf- und Viehherden, Bienenstöcken, Obstbäumen etc.
