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Ehrung für Beatrice Rohner

Am 6. März 2014 wurde der Hilfsbundmitarbeiterin Beatrice Rohner (1876-1947) für ihren Einsatz in den Jahren 1915-1916 in Aleppo und den „humanitären Widerstand gegen den Völkermord“ eine große Ehre zuteil: Anlässlich des 2. Europäischen Tages der Gerechten wurde zu ihrem Gedenken im „GGedenkstein%2001.jpgarten der Gerechten“ auf dem Hügel Monte Stella bei Mailand ein Baum gepflanzt und ein Gedenkstein mit ihrem Namen enthüllt. Weitere Gedenksteine wurden an diesem Tag für Papst Johannes XXIII. und für Nelson Mandela enthüllt. Unter den zahlreichen Ehrengästen bebefand sich u.a. auch der Trainer des AC Mailand, Clarence Seedorf, der sich seit Jahren gegen Rassismus engagiert. In seiner Rede sagte der armenische Botschafter in Italien, Sargis Ghazaryan u.a.: „Beatrice Rohner … traf eine Entscheidung, die auf einem bestimm- ten Bewusstsein gründete. Es gibt ein Vorher und ein Nachher in dieser Entscheidung; einen Akt des Widerstandes und der Freiheit, bei dem einer Nein sagt zu der Entmenschlichung des Anderen. Bei jedem Mord, sei es eine individuelle oder kollektive Tat, kommt zuerst die Entmenschlichung des Anderen. Die Gerechten sind Menschen, die fähig waren, im Anderen den Menschen zu sehen und zu retten. Auch sie, Beatrice Rohner, tat das, bevor die Entmenschlichung kam mit dem mörderischen Eifer der Jungtürken … Sie tat, was sie tat auf zwei Arten: Zum einen in ihrer offiziellen Rolle als von dem Triumvirat damit Beauftragte, den Waisen zu helfen; zum anderen, indem sie im Untergrund wirkte und so Hunderte retten konnte …“ (freie Übersetzung aus dem Italienischen).